Max Slevogt
- 1868
- 8. Oktober: Max Slevogt wird als Sohn des bayerischen Hauptmanns Friedrich
Ritter von Slevogt in Landshut geboren.
- 1885
- Er beginnt ein Studium an der Kunstakademie in München.
- 1889
- Besuch der Académie Julian in Paris.
- 1896
- Slevogt arbeitet für die Münchner Zeitschriften "Jugend" und "
Simplicissimus". Er zeichnet Phantasiegebilde und politische Karikaturen.
- 1897
- Erste Einzelausstellung in Wien.
- 1898
- Heirat mit Antonie Finkler.
- 1899
- Slevogt beteiligt sich mit dem Gemälde "Danaë" an der Ausstellung der
"Münchener Secession". Das Bild wird aber wegen Obszönität aus der Ausstellung
entfernt.
- Auf der ersten Ausstellung der "Berliner Secession" ist sein Triptychon
"Der verlorene Sohn" ein großer Erfolg.
- 1900
- Reise nach Paris, wo er im Deutschen Pavillon der Weltausstellung mit
einem Werk vertreten ist.
- 1901
- Auf Veranlassung des bayerischen Prinzregenten Luitpold (1821-1912) wird
er zum Professor ernannt.
- Ermutigt von seinen Erfolgen in Berlin, siedelt er mit Lovis Corinth
dorthin über und wird Mitglied der "Berliner Secession".
- 1906
- Slevogt beginnt, Bühnenbilder und Kostüme für Max Reinhardts Kammerspiele
des Deutschen Theaters zu entwerfen.
- 1908-1910
- Im Auftrag des Prinzregenten Luitpold malt er eine Reihe von Landschaften,
Porträts und Zeremonien eines Ritterordens.
- 1914
- Reise nach Ägypten. Dort entstehen 21 Gemälde sowie zahlreiche Aquarelle
und Zeichnungen.
- Oktober: Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs wird Slevogt als offizieller
"Kriegsmaler" an die Westfront geschickt. Seine Erfahrungen des Kriegs
reflektiert er in visionären Bildern.
- Mitglied der Königlichen Akademie der Künste in Berlin.
- 1917
- Slevogt wird zum Vorsteher eines Meisterateliers für Malerei an die
Akademie der Künste berufen.
- 1924
- Er entwirft Bühnenbilder für die Aufführung von Mozarts "Don Giovanni" in
der Dresdner Staatsoper.
- Er arbeitet an Illustrationen zu Goethes "Faust".
- Ausmalung des Musiksaals im Schloß Neukastel (Pfalz).
- 1931/32
- Entstehung des religiösen Wandbilds "Golgatha" in der Friedenskirche in
Ludwigshafen, das während des Zweiten
Weltkriegs durch Bomben vernichtet wird.
- 1932
- 20. September: Max Slevogt stirbt in Neukastel (Pfalz).
kopiert aus:
www.dhm.de/lemo/html/biografien/SlevogtMax
